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Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft

Fleischkonsum in Deutschland in Zahlen


In Deutschland werden im Jahr pro Person ca. 80 kg Fleisch verzehrt, weltweit liegt der Durchschnitt bei knapp 40 kg. Dafür werden in Deutschland 26 Millionen Schweine, 13 Millionen Rinder (davon 4,2 Millionen Milchkühe), 39 Millionen Legehennen, 55 Millionen Masthähnchen und 10 Millionen Puten zur Fleischproduktion gehalten.


Diese Tiere müssen natürlich gefüttert werden, und so werden in Deutschland jährlich 68 Millionen Tonnen Futtermittel verfüttert, das sind 2,6 Millionen LKW-Ladungen (in einer Schlange stünden sie einmal rund um den Globus). Ein guter Teil davon wird importiert, etwa aus Brasilien, wo riesige Flächen Wald gerodet werden, um Soja für den Export anzubauen. Greenpeace hat vor einigen Jahren diesen Skandal aufgezeigt, seit dem soll für Soja kein Regenwald mehr gerodet werden. Das Problem verschiebt sich dadurch aber nur, denn der Sojaanbau wächst weiter, nun aber auf anderen Agrarflächen, die ihrerseits in den Regenwald verdrängt werden. Es besteht also ein grundlegendes Problem der so genannten Ressourcenkonkurrenz: Wenn auf der begrenzten Fläche des Planeten mehr Futtermittel angebaut werden bleibt weniger Platz für direkte Lebensmittel und die Natur!

Weltweit werden 70% der landwirtschaftlich genutzten Fläche zur Fleischproduktion genutzt, als Weide oder zum Futtermittelanbau.

Der Anbau von Soja erfolgt zudem auf riesigen Monokulturen, unter dem massiven Einsatz von Chemie (Pestiziden & Dünger). Für Tiere und andere Pflanzen ist da kein Lebensraum mehr übrig. Ein großer Teil des Sojas in Südamerika ist gentechnisch verändert. Dies schafft für die lokalen Farmer neue Abhängigkeiten – und über die Gefahren für uns als VerbraucherInnen ist wenig bekannt. (Gentechnisch verändertes Futter muss beim Endprodukt nicht gekennzeichnet werden !)

Sojafeld BrasilieWo Wald stehen könnte oder aber Bauern Gemüse für die lokale Versorgung anbauen könnten, reichen Sojafelder bis zum Horiziont. Gerade in Brasilien sind riesige Flächen bebaut, während tausende Kleinbauern ohne Land sind, und es Hungerprobleme in vielen Regionen des Landes gibt.

Fleisch ist problematisch für das Klima: 300 bis 500 Liter Methangas stößt die Kuh jeden Tag aus! Umgerechnet verursacht ein Kilo Fleisch 36 Kilogramm Kohlendioxid, das entspricht 300 Kilometer Autofahrt! Laut verschiedenen Studien trägt Fleischkonsum zwischen 18 und 50 % zum Klimawandel bei und ist damit einer der größten Faktoren !
6.4.15 11:01
 
Letzte Einträge: Osterfeuer, Holz holen


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